FREIE PLÄTZE: 1 Platz ab August 2023

Eingewöhnungs-und Kontaktphase


1.1             Eingewöhnungs- und Kontaktphase 

Die Eingewöhnung ist mir sehr wichtig. Sie dauert in der Regel zwei Wochen, bei Bedarf auch länger. Ich gestalte sie folgendermaßen:

  • die Eltern entscheiden, ob Vater oder Mutter das Kind beim Eingewöhnen begleitet
  • rechtzeitig vor dem Aufnehmen der Arbeit Eingewöhnung beginnen
  • eine ruhige Atmosphäre schaffen
  • kurze und dafür häufige Besuche .
  • Elternteil und Tagesmütter pflegen viel Austausch in dieser Zeit
  • viel mit dem Kind sprechen und spielen
  • Zeit nehmen, um Vertrauen aufzubauen
  • mit dem Kind die Räume entdecken
  • Rituale beim Bringen und Abholen entwickeln z.B. Lied singen, winken, einen schönen Tag wünschen usw.
  • Lieblingsspielzeug, Kuscheltuch, Schnuller, Kuscheltier, getragenes Hemd von der Mama (vertrauter Geruch) für das Kind mitbringen
  • Elternteil geht erst am 4. Eingewöhnungstag kurz weg und bleibt mit Handy in der Nähe
  • Elternteil verabschiedet sich dabei deutlich vom Kind und begrüßt beim Wiederkommen herzlich
  • keine langen tränenreiche Abschiede seitens des Elternteils
  • langsames Ausweiten der Phasen ohne Elternteil
  • Eingewöhnung erst nach einem Urlaub beginnen
  • Elternteil unterstützen, loszulassen

Die Eingewöhnung erfolgt nach dem Berliner Modell. Es ist kein starres Programm, sondern dient als Orientierungsrahmen für die Übergangszeit vom Elternhaus zur Tagesmutti.

Jedes Kind verlangt eine individuelle Betreuung.